Wir alle sehnen uns danach vorbehaltlos angenommen zu werden. Der christliche Glaube sagt: das finden wir bei Jesus! Wenn das stimmt, müsste das in unseren Kirchen sicht- und spürbar sein. Welcome – unsere Tür ist offen! Wieso fällt es uns oft trotzdem so schwer, alle unsere Nächsten zu lieben? Wir machen uns auf eine befreiende und herausfordernde Reise!
Überall wo wir hinkommen, gibt es diejenigen, die dazugehören und „die anderen“. Drinnen und draussen. Wir und sie. So ist das nun mal… Aber Jesus durchbricht dieses Muster ein für alle Mal und macht klar, dass bei ihm alle willkommen sind. Deshalb sollten auch bei uns als Kirche alle willkommen sein. Wieso fällt uns das so schwer? Wieso war das schon bei den ersten Christen so? Und was, wenn wir selbst plötzlich „die anderen“ sind?
Wir sind bei Gott vorbehaltlos angenommen und willkommen! Als Gemeinschaft wollen wir diese Liebe widerspiegeln… Aber ist das alles? Was ist mit Veränderung? Müssen wir uns nicht auch verändern (vor allem «die anderen»)? Wir entdecken gemeinsam Veränderung als Chance und nicht als Pflicht – zuerst für uns ganz persönlich und dann auch für «die anderen» und für uns als ganze Gemeinschaft. Gemeinsam sind wir mit Jesus unterwegs und werden dabei – alle in ihrem Tempo und auf ihre Weise – jesusmässiger.
Als Prisma Kirche wollen wir eine Kultur der Barmherzigkeit leben. Klingt gut, aber was heisst das wirklich? Barmherzigkeit heisst, dass ich so bewegt bin, dass ich mich bewege, also aktiv werde. Ich komme «anderen» entgegen, und zwar dort, wo sie aktuell stehen und gemeinsam bewegen wir uns in Richtung Gottes grosser Vision für uns alle. Das ist herausfordernd! Aber wir wollen gemeinsam lernen diese Willkommens-Kultur wirklich zu leben, denn Gott geht uns voraus…
